Unbekanntes Tibet -
Schätze aus buddhistischen Klöstern
Das Museum für Indische Kunst stellt in einer Sonderausstellung unbekannte Schätze aus tibetischen Klöstern vor. Die seltenen, sehr kostbaren Eisenarbeiten aus dem Himalaja-Gebiet gehören zu einer bedeutenden Privatsammlung und werden jetzt erstmals einer breiten Öffentlichkeit gezeigt.
Bei den repräsentativen Ornamenten, die aus buddhistischen Klöstern stammen und von höchster künstlerischer Qualität sind, enthüllt sich - losgelöst aus ihrer ursprünglichen Zweckmäßigkeit - die einzigartige filigrane Kunstfertigkeit. Es handelt sich überwiegend um sehr fein gemeißelte Pretiosen oder Repoussé-Arbeiten, die entweder mit Gold oder Silber oder seltener - mit Rotlack - versehen sind. Außergewöhnlich ist die stilistische Vielfalt dieser Objekte: es finden sich – nicht selten in Kombination – zentralasiatische, indische, nepalische, chinesische und islamische Stilelemente, die ein Spiegel sind für die zahlreichen kulturellen und künstlerischen Einflüsse, welche die tibetische Kunst prägten.
Kuratorin: Kati Weise