Gesellschaft für indo-asiatische Kunst Berlin e.V.
Die Gesellschaft für indo-asiatische Kunst Berlin e.V.
wurde am 24. April 1993 gegründet. Seitdem fördert sie
intensiv die Kunstsammlung Süd-, Südost- und Zentralasien
des neugegründeten Museums für Asiatische Kunst. Das ehemalige
Museum für Indische Kunst wurde am 4.12.2006 mit dem Museum für
Ostasiatische Kunst vereint. Die Gesellschaft bietet Menschen mit Interesse
an der vielfältigen Kunst und Kultur Asiens ein Forum,
sich mit anderen Interessierten darüber auszutauschen.
Die Mitglieder haben die Möglichkeit, sich aktiv an der
anspruchsvollen Arbeit der Gesellschaft zu beteiligen.
Es werden regelmäßig Vorträge hervorragender
Fachwissenschaftler zum neuesten Stand der Forschung mit
anschließender Diskussion organisiert. In diesen
Diskussionen werden verschiedenartige Ansichten und
Lehrmeinungen der indo-asiatischen Kunst und ihrer
religiösen Hintergründe erörtert. In Zusammenarbeit mit
Hochschulen, Museen, Instituten, wissenschaftlichen
Gesellschaften und Vereinen finden themenübergreifende
Fachveranstaltungen statt.
Die Kunstsammlung Süd-, Südost- und Zentralasien erschließt sich den
Mitgliedern durch Führungen in seinen einzelnen
Abteilungen und reichhaltigen Magazinen. Gespräche mit
Kunsthistorikern, Archäologen und Restauratoren eröffnen
neue Sichtweisen in Bezug auf die Kunstwerke. Beim Besuch von
Privatsammlungen schärft der Dialog mit den Sammlern und
begleitenden Fachleuten das kritische Bewusstsein der
Mitglieder und hilft ihnen so auch bei der Wahl und dem
Erwerb eigener Stücke. Die Fähigkeit zur fundierten
Beurteilung indo-asiatischer Kunst wird durch diese
Gespräche an Hand von Einzelbeispielen weiter vertieft.
Studienreisen wie beispielsweise an die Nördliche
Seidenstraße ermöglichen eine Begegnung mit faszinierenden
Landschaften und eine intensive Auseinandersetzung mit der
lebendigen Kunst und Kultur Asiens.